Zwei-Doppelkolben-Kreisverbrennungsmotor

[Two double piston circle combustion engine]

English text will be available soon.

Einführung

  

Der Strebinger-Motor (im folgenden als S-Motor abgekürzt) basiert auf dem selben thermodynamischen Prinzip wie der bekannte Otto-Motor. Der S-Motor stellt eine konstruktiv vereinfachte und dadurch günstige Alternativlösung hinsichtlich der Anordnung und des Bewegungsmechanismus der kraftübertragenden Bauteile dar und weist dadurch eine gegenüber den bekannten Verbrennungsmotoren vorteilhaft veränderte Bauform und Größe auf.

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Seine Vorteile gegenüber einem Otto-Motor sind:

  • weniger mechanische Teile,
  • kompaktere Bauform,
  • geringeres Gewicht,
  • variable Verdichtung (Drehzahl und Last abhängig),
  • optimale Einlaß- und Auslaßquerschnitte,
  • verbrauchsoptimiert,
  • schadstoffarm,
  • geringere Umweltbelastung.

   
 
 

Aufbau des S-Motors

  

Zwei Kolben sind auf einer Kreisscheibe um 180° versetzt angebracht. Die Form der Kolben richtet sich nach der Form der Brennräume und Laufflächen. Rund oder oval werden die bevorzugten Formen sein. Die Kolben haben Kolbenringe, mit denen die einzelnen Arbeitsbereiche des Motors voneinander getrennt werden. Die Kreisscheibe ist ebenfalls Bestandteil der Lauffläche bzw. des Brennraums. Deshalb hat die Kreisscheibe auf ihrer Innenseite eine den Kolben entsprechende Form. Das beschriebene Motorbestandteil bestehend aus zwei Kolben und der Kreisscheibe wird im folgenden als Doppelkolben bezeichnet.

Der zweite Doppelkolben wird um 180° gedreht und gegengleich an den ersten Kolben gesetzt. Zwischen beiden Doppelkolben wird über eine Dichtung der Brennraum bzw. die Lauffläche abgedichtet. Beide Doppelkolben übertragen Ihre Bewegung nach dem Freilaufprinzip auf die Antriebswelle. Beide Doppelkolben bewegen sich im Kreis. Die insgesamt vier Kolben arbeiten in einem Raum in Form eines Torus. Der der Antriebswelle zugewandte Teil des Torus-Mantels ist in die beiden Doppelkolben eingeformt. Der Rest des Torusmantels bildet das Motorgehäuse. Der S-Motor ist damit ein Zwei-Doppelkolben-Kreisverbrennungsmotor.

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Die Verbrennungsabläufe

  

Die Darstellung zeigt schematisch die thermodynamischen Abläufe im S-Motor. Dabei ist der Doppelkolben B fest eingerastet, während der Doppelkolben A in freier Bewegung (im Uhrzeigersinn) ist. Über den Einlaß 1 gelangt Frischluft bzw. Frischgas in den Einlaßbereich 2 des S-Motors. Während der Bewegung des Doppelkolbens wird im Bereich 3 die Frischluft bzw. das Frischgas verdichtet. Im Bereich 6 dem Brenn- bzw. Expansionsraum wird die verdichtete Frischluft über die Direkteinspritzung 4 und die Zündeinrichtung 5 zur Explosion gebracht. Das Herausdrücken des verbrauchten Gemischs zum Auslaß 8 wird im Bereich 7 des Motors vollzogen. Beide Kolben wechseln sich in ihrer Bewegung ab. Ein Doppelkolben wird jeweils in der Position festgehalten, daß er den Einlaßbereich 1 vom Auslaßbereich 8 trennt und den Verdichtungsraum 3 vom Brenn- bzw. Expansionsraum 6.

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Diese Verriegelung wird von dem anderen Doppelkolben geöffnet, kurz bevor er mit dem festgehaltenen Doppelkolben zusammenstoßen würde. Dabei wird über die verdichtete Frischluft bzw. das Frischgas der Bewegungsimpuls optimal auf den gerade entriegelten Kolben übertragen. Dieser Effekt läßt sich noch durch den Beginn der Explosion des Gemischs unterstützen, so daß der rotierende Doppelkoben dadurch so stark abgebremst wird, daß er problemlos von der wieder einrastenden Verriegelung festgehalten werden kann. Damit bewegt sich der zuvor festgehaltene Doppelkolben unterstützt durch die Gemischexplosion auf dieselbe Weise weiter wie der zuvor freie Doppelkolben. Das Festhalten des einen Doppelkolbens und die freie Bewegung des zweiten Doppelkolbens wiederholt sich nach genau einer halben Umdrehung. Deshalb ist jeder Kolben über eine Freilaufvorrichtung mit der Antriebswelle des Motors verbunden. Wird ein Doppelkolben festgehalten, läuft er auf der Antriebswelle frei. Ist er dagegen in Bewegung, überträgt er seine aus der Verbrennung gewonnene Kraft auf die Antriebswelle. Innerhalb dieser halben Umdrehung werden gleichzeitig alle vier verschiedenen Arbeitszustände des S-Motors in den jeweils getrennten Arbeitskammern ausgeführt (Ansaugen, Verdichten, Expandieren und Auslassen).

Der Strebinger-Motor ist 1999 zum Patent angemeldet worden.

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© Copyright 1999 Vertriebsbüro Strebinger (Stand 1999 Nov. 05.)